We.Work in Los Angeles, Culver City-33© We Work Corp
We.Work in Los Angeles, Culver City-33© We Work Corp
Los Angeles Gas Tower Common Areas© We Work Corp
Los Angeles Gas Tower Common Areas© We Work Corp
Office South Bank© We Work Corp
Office South Bank© We Work Corp
Office Wonderbread© We Work Corp
Office Wonderbread© We Work Corp
Office West Broadway© We Work Corp
Office West Broadway© We Work Corp
Trendscout

Die Arbeit mit anderen teilen

In und um Los Angeles wurde in den vergangenen Jahren die Arbeit neu erfunden: Co-working-Spaces wie The Park oder WeWork wissen, wie sich Kreative am besten entfalten können – und wie Kommunikation untereinander gefördert wird.

In The Park in Downtown L.A. beginnt der Tag auf dem Rasen mit Yoga im Team. Drinnen geben deckenhohe Fenster den Blick frei über die Stadt, türkisfarbene Designersessel und Hängematten laden zum Verweilen ein, oder, wie man in L.A. sagt, zum „Work-Life-Blending“. Es gibt Tischtennisturniere, Golfwettbewerbe und Filmnächte, bei denen sich die Nachbarn besser kennenlernen können. Die Nachbarn: Das sind Büronachbarn, die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, aber alle ihren Arbeitsplatz bei The Park eingerichtet haben. Jungunternehmer, Künstler, Makler, Webdesigner, Rechtsanwälte. Eine bunte Melange, deren Mitglieder von der Kreativität ganz anderer Berufsgruppen profitieren. So sieht die neue Arbeitswelt aus, die in Kalifornien in den vergangenen Jahren entstanden ist. Statt konventioneller Büros mietet man sich lieber in neuen, kreativen Plattformen wie The Park, WeWork oder Genslers C3 ein, die neben Tisch und Internetanschluss eben auch Austausch und Kommunikation bieten und beinahe wie ein Klub funktionieren. Vorbild für diese neue Art der Bürokultur ist Google. Auch Apple und Facebook liefern Blaupausen für viele andere Unternehmen. So kann man bei Facebook zum Beispiel kurz mal schreinern gehen, wenn die Ideen ausbleiben. Oder man holt sich Inspirationen im Café: Kostenloses Catering ist bei vielen kalifornischen Firmen selbstverständlich – und Café oder Bar bilden das kommunikative Zentrum, wo auch der CEO seinen Quinoa-Wrap isst. Diese neue Art zu arbeiten erfordert auch eine neue Art des Einrichtens: Um dem Großraumstress zu entfliehen, bieten viele Firmen „Cocoons“ an, schallgeschützte Ruhestätten, in denen sich Menschen zum Entspannen oder für „deep work“ zurückziehen können. Die Möbel lassen sich aufheizen, so dass es keinen Streit um die Temperatur im gemeinsamen Arbeitsraum gibt. Ideale Voraussetzungen, um abends nicht genervt nach Hause zu gehen – sondern sich schon aufs Team-Yoga am nächsten Morgen zu freuen.


Die ganze Geschichte über den Trend zum Co-working lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des CI-Magazins.

Bitte warten