Cover Atlas of Furniture design©Vitra Design Museum
Cover Atlas of Furniture design©Vitra Design Museum
Cover Der Swimingpool in der Fotografie©Hatje Cantz
Cover Der Swimingpool in der Fotografie©Hatje Cantz
Cover The Hinterland©Gestalten Verlag
Cover The Hinterland©Gestalten Verlag
Leben

Bücher erzählen
vom schönen Leben

Swimmingpools, versteckte Cabins und gut gestaltete Designermöbel als attraktive Begleiter durch Alltag und Auszeit – vorgestellt in drei großzügigen Büchern.

Atlas des Möbeldesigns

2018 veröffentlicht das Vitra Design Museum mit dem „Atlas des Möbeldesigns“ ein neues, über 1000-seitiges Grundlagenwerk: Anhand von rund 1700 Objekten von über 550 Designern aus der Sammlung des Museums, mit mehr als 7000 Objekten eine der größten ihrer Art, bietet der Atlas einen enzyklopädischen Überblick über die Geschichte des modernen Möbels. Das Buch präsentiert Werke der bedeutendsten Designer der vergangenen 230 Jahre und dokumentiert alle wichtigen Phasen der Design-Geschichte. Dazu gehören Möbel des 19. Jahrhunderts aus Bugholz und Metall, Entwürfe aus der Zeit des Jugendstils und der Secession, Design-Ikonen von Protagonisten der Moderne, aber auch Möbel der Postmoderne und der Gegenwart. An der Vorbereitung für den „Atlas des Möbeldesigns“ waren über 70 Experten beteiligt. 2800 Abbildungen, von Detailaufnahmen der Objekte bis hin zu Vergleichsabbildungen, sowie Entwurfszeichnungen, Interieurs, Patente, Broschüren, Kunstwerke und Gebäude machen den „Atlas des Möbeldesigns“ zu einer unverzichtbaren Recherchegrundlage für Sammler, Wissenschaftler und Experten – und zu einem wunderbar gestalteten Objekt für Design-Enthusiasten.

Atlas des Möbeldesigns, Vitra Design Museum, 1028 Seiten, 149,90 Euro


Der Swimmingpool in der Fotografie

Der fotografische Sprung ins kühle Nass. Die Faszination für das Meer hat die Menschheit bereits vor mehr als 5000 Jahren dazu bewogen, sich künstliche Miniaturformen in Form von öffentlichen Bädern zu erschaffen, um darin vornehmlich Ritualbäder abzuhalten. Heutzutage frönt man dem kühlen Nass längst auch im Privathaushalt und ohne religiösen Hintergrund: Swimmingpools avancierten schnell zu einem Statussymbol und folgten unterschiedlichsten Trends. Fotografen jeglicher Couleur entdeckten das attraktive Sujet mit seinen Wasser-und-Licht-Reflexen und den entspannten Badenden schnell für sich. Dieser Band präsentiert mehr als 200 Fotografien von Meistern wie Henri Cartier-Bresson, Gigi Cifali, Stuart Franklin, Harry Gruyaert, Emma Hartvig, Jacques-Henri Lartigue, Joel Meyerowitz, Martin Parr, Paolo Pellegrin, Mack Sennett, Alec Soth, Larry Sultan oder Alex Webb.

Der Swimmingpool in der Fotografie, Texte von Francis Hodgson, Fotos von Henri Cartier-Bresson u.v.a. Hatje Cantz, 240 Seiten, 40 Euro


The Hinterland

Der Wunsch, aus dem Hamsterrad auszusteigen, ist nicht neu. Wer träumt nicht von einer Cabin in the woods? Einem Rückzugsort, wo man den Trubel der Stadt vergessen, die Batterien aufladen und sich etwas erden kann – fernab der Zivilisation? Immer mehr Menschen tauschen ihr Stadtleben – wenigstens zeitweise – gegen minimalistische Unterkünfte in der Natur. In dem Bildband „The Hinterland“ werden Rückzugsorte weltweit vorgestellt. Es sind Hütten, Häuser und Baumhäuser, mal permanent bewohnt, mal zeitweise. In ihrer Lage und im Aussehen unterscheiden sie sich deutlich. Dadurch wird klar: Die Menschen brauchen außerhalb der Städte weniger, um glücklich zu sein. Die Besitzer der vorgestellten Häuser erklären, warum sie genau dieser Ort überzeugt hat, die Vorzüge einer Stadt hinter sich zu lassen. Die Storys unter den Dächern und hinter den Wänden sind sehr spannend – es gibt Porträts der Bewohner, Beschreibungen ihrer erfindungsreichen Umbauten und vieles mehr.

The Hinterland, Gestalten Verlag, 288 Seiten, englisch, 39,90 Euro

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