Designportrait, nur wenige junge Designer sind derzeit so angesagt wie New Tendency aus Berlin
Designportrait, nur wenige junge Designer sind derzeit so angesagt wie New Tendency aus Berlin
Regalsystem click von New-Tendency, Foto (c) PR
Regalsystem click von New-Tendency, Foto (c) PR
Regalsystem click von New-Tendency, Foto (c) PR
Regalsystem click von New-Tendency, Foto (c) PR
Meta Side Table von New-Tendency, Foto (c) PR
Meta Side Table von New-Tendency, Foto (c) PR
Atlas Baarstool von New-Tendency, Foto (c) PR
Atlas Baarstool von New-Tendency, Foto (c) PR
Atlas Baarstool von New-Tendency, Foto (c) PR
Atlas Baarstool von New-Tendency, Foto (c) PR
Rien Drinking Glas von New-Tendency, Foto (c) PR
Rien Drinking Glas von New-Tendency, Foto (c) PR
Hersteller & Personen

Schweres leicht machen

Bauhaus neu interpretiert: Die Designer von New Tendency aus Berlin entwerfen minimalistische Möbel aus hochwertigen Materialien,
die nachhaltig sind und lange leben.

Nur wenige junge Designer sind derzeit so angesagt wie New Tendency aus Berlin, die sich explizit auf das Bauhaus berufen. Die Auseinandersetzung damit ist Manuel Goller und seinem Co-Gründer Sebastian Schönheit quasi in die Designer-DNA geschrieben: Beide haben sich vor rund zehn Jahren während ihres Studiums an der Bauhaus-Universität kennengelernt. „Wir haben eine ähnliche Vorstellung von Design, spielen Pingpong mit Ideen.“

Die Geschichte beginnt 2009 mit seiner Diplomarbeit. Ihr Titel: „My Bauhaus is better than yours“. Unter dem gleichen Namen formiert sich eine Gruppe von Gleichgesinnten, die probiert und produziert. Rasch gewinnt das Projekt an Dynamik, Einladungen zu Möbelmessen folgen, später ein Umzug nach Berlin.

Es wird viel gesprochen und diskutiert, im Studio, aber auch mit externen Gestaltern, Künstlern und Architekten. In der kollaborativen und interdisziplinären Arbeitsweise spiegelt sich das Bauhaus-Erbe. Auch heute, im Kreuzberger Studio, wird viel ausprobiert und ergebnisoffen gearbeitet. Man will sich das Gründerprivileg erhalten, auch mal einen Umweg zu gehen oder einen Ansatz aufzugeben, wenn er sich als nicht tragfähig erweist. Wenn es eine Idee aber erst mal durch Phase eins schafft, wird Schweres ganz leicht: Es entstehen Papiermodelle, gerne maßstabsgetreu. Selbst das zugleich wuchtig und filigran wirkende Standard Sofa wurde zunächst in voller Größe aus Pappe gebaut. So können die Designer prüfen, ob ihr Streben nach Minimalismus erfüllt wurde – oder ob noch eine Schicht abzutragen ist.

„Wann immer möglich, sind unsere Produkte transportabel und modular aufgebaut. Wir wollen nachhaltig sein und verwenden hochwertige Materialien, die eine lange Lebensdauer haben“, sagt Christophs zwei Jahre jüngerer Bruder Manuel, einer der Gründer und künstlerischer Leiter von New Tendency. Die Möbel sind funktional und zeitlos, ganz im Einklang mit den Bauhaus-Idealen. „Für uns bedeutet Bauhaus nicht nur Theorie, sondern Haltung und eine zeitgemäße Interpretation von Werten.“


Lesen Sie die ganze Geschichte über New Tendency im neuen CI Magazin.

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